Ernährung & Haut
WAS HAT UNSERE ERNÄHRUNG MIT DER HAUT ZU TUN?

Viele Frauen klagen über empfindliche Haut. Durch die verminderte Östrogen und Progesteronproduktion wird man einfach „dünnhäutiger“. Cremes die man jahrelang verwendet hat, werden auf einmal nicht mehr vertragen. Die Haut reagiert empfindlich auf Duftstoffe, Alkohol und Konservierungsstoffe.

Hautausschläge, jucken, brennen und gerötete Haut sind keine Seltenheit. Auch Hautunreinheiten machen Frauen in den Wechseljahren oft noch einmal zu schaffen.

Eine erste Hilfe kann es sein, die Ernährung auf den Prüfstand zu stellen. Denn auch Ernährungsgewohnheiten können unser Hautbild positiv oder auch negativ beeinflussen.

WAS SOLLTE ICH WEGLASSEN?

Süßigkeiten und Zucker sollten nur noch sehr selten genossen werden. Auch scharfe Speisen sollten eher gemieden werden. Sie verursachen Hitze im Körper und dadurch trocknet auch die Haut eher aus und entstehen Hautrötungen.

Weißmehl wird in der chinesischen Medizin als kalt und schleimbildend beschrieben. Also nicht nur bei Gluten Unverträglichkeit kann zu viel Weißmehl in der Ernährung unseren Körper und unsere Haut belasten. Bei unreiner Haut kann man durch eine "glutenreduzierte" Ernährung eine Besserung im Hautbild erreichen. Und zwar in jedem Alter.

Wenn Sie unter Hitzewallungen und Hautrötungen leiden dann lieber Weißwein als Rotwein. Rotwein wirkt auch sehr Erhitzend im Körper.

Was tut unserem Körper und unserer Haut gut

Da auch unserer Verdauung mit zunehmendem Alter schwächer wird, ist es besser die Hauptmahlzeit des Tages mittags zu genießen. So hat der Körper noch genügend Zeit die Nahrung vor dem Schlafen zu verdauen. Abends am Besten keine oder wenig Kohlehydrate und Fett entlasten die Verdauung und vor allem auch die Leber. Wird die Leber nicht überlastet, kann unser Körper gut entgifteten. Auch das beeinflusst unser Hautbild.

Mit diesen „Extras“ können wir uns zusätzlich etwas Gutes tun

Omega-3-Fettsäuren schützen Herz und Arterien und tun auch unserer Haut gut.

Empfehlenswert sind gesunde Öle mit hohem Gehalt an gesunden Fettsäuren und wertvollen Pflanzenstoffen, zum Beispiel aus Walnussöl, Leinöl oder Leindotteröl.

Auch von außen kann man die Haut sehr gut mit diesen Fettsäuren versorgenHanföl weist einen außergewöhnlich hohen Anteil an Alpha Linolensäure (Omega3). Es gilt als das Öl mit dem höchsten Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. In Kombination mit Vitamin E kann das Öl Hautreizungen und Entzündungen mildern sowie bei Hautkrankheiten das Hautbild verbessern. Es für die Pflege entzündlicher Haut sowie trockener und reifer Haut geeignet. Die enthaltenen Wirkstoffe wirken stark zellregenerierend und zellaktivierend. Es fördert die Neubildung von Zellen und erhöht die Hautelastizität.